Er hat nicht viel geredet, er hat meistens nur genickt.
Und wenn ich was verbockt hab, hat er's wortlos selbst geflickt.
Er hat mir nie erklärt, warum, er hat's mir vorgemacht.
Und ich hab's erst verstanden, als ich's selber dann gemacht.
Jetzt steht sein alter Smoker da bei mir im Regal,
verbeult und schwarz vom Rauch und von so manchem Mal.
Ich zünd ihn an, es knistert, und dann riecht es so wie er.
Und alles, was er nie gesagt hat, fehlt mir gar nicht mehr.
Die Völker hinterm Haus, die hat er mir noch überlassen.
„Du machst das schon“, mehr nicht, so war's in seinen Maßen.
Ich hab im ersten Jahr gleich zwei davon verloren.
Er hätt nur kurz gebrummt: „Dafür wird man geboren.“
Jetzt steht sein alter Smoker da bei mir im Regal,
verbeult und schwarz vom Rauch und von so manchem Mal.
Ich zünd ihn an, es knistert, und dann riecht es so wie er.
Und alles, was er nie gesagt hat, fehlt mir gar nicht mehr.
Und neulich stand die Kleine von nebenan am Zaun
und fragt, ob sie mal darf, nur einmal, nur mal schaun.
Ich hab nicht viel geredet.
Ich hab ihr den Schleier gegeben.
Und genickt.
Und irgendwann steht dieser Smoker dann bei ihr im Regal,
verbeult und schwarz vom Rauch und von so manchem Mal.
Sie zündet ihn dann an, und wer weiß, nach wem er riecht.
Hauptsache ist, dass immer einer da ist, der ihn kriegt.
Dass immer einer da ist,
der ihn kriegt.