Cover zu Ich werd' Imkerin
Weiche Soft-Jazz-Ballade mit Sopransaxophon, Rhodes-Piano und Akustikgitarre

Ich werd' Imkerin

Ein Lied für alle, die noch im Kursraum sitzen

KI-Musik4:33 · Album: Schwarmgedanken · veröffentlicht am 8. Oktober 2026

Direkter Link zu diesem Lied: imkerlieder.at/lieder/ich-werd-imkerin

Fast jede Imkerin kann den Tag benennen, an dem es angefangen hat. Meist ist es kein Entschluss, sondern ein Stehenbleiben: ein blühender Baum, ein Summen darin, und man geht nicht weiter. Dieses Lied beginnt genau dort, in einer Linde an einem Sommertag.

Was dann kommt, ist weniger romantisch – ein Kursraum, ein Block voll Fragen und drei Wörter, die noch fremd klingen: Varroa, Waben, Königinnen. Das Lied beschönigt das nicht. Es nimmt auch die Angst mit, den ersten Schleier, den Rauch über dem Gras und den Satz der Kursleiterin, den im Kurs wohl jede schon gehört hat: „Bleib ruhig, sie spüren, wer du bist.“

Und es weiß, was noch kommt. Stiche wird es geben und Winter, in denen man zittert, weil man nicht weiß, ob das Volk durchkommt. Der Refrain bleibt trotzdem bei dem, was in diesem ersten Jahr am stärksten ist – die Vorfreude auf das eigene Volk im nächsten Frühling. „Wer einmal den Bienen lauscht, der kann sie nie mehr ganz verlassen.“

Vorspiel – Sopransaxophon, Rhodes-Piano und Gitarre

Es war ein Summen in der Linde,
ein Sommertag, ich blieb steh'n,
ich hab den Bienen zugesehen
und wollt' es endlich selbst versteh'n.
Jetzt sitz ich hier im Kursraum,
den Block voll Fragen, Herz voll Mut,
Varroa, Waben, Königinnen,
noch klingt das fremd, doch es tut gut.

Und jede Stunde wird ein Schritt
zu dem, was mich schon lang begleitet.

Refrain

Ich werd' Imkerin,
ich lern' das Summen zu versteh'n,
ich will mit ruhigen Händen
durch die Bienenvölker geh'n.
Ein neuer Weg, ein neuer Sinn,
mit jedem Tag ein Stück mehr drin,
ich werd' Imkerin.

Saxophonsolo – warm und ruhig

Das erste Mal im Schleier,
der Rauch zieht leise übers Gras,
die Kursleiterin lächelt:
„Bleib ruhig, sie spüren, wer du bist.“
Ich heb' die Wabe in die Sonne,
tausend Flügel, warmes Gold,
und plötzlich weiß ich ganz genau,
dass ich das hier wirklich will.

Ein bisschen Angst, ein bisschen Staunen,
und ganz viel Neugier tief in mir.

Refrain

Ich werd' Imkerin,
ich lern' das Summen zu versteh'n,
ich will mit ruhigen Händen
durch die Bienenvölker geh'n.
Ein neuer Weg, ein neuer Sinn,
mit jedem Tag ein Stück mehr drin,
ich werd' Imkerin.

leise, im halben Tempo

Ich weiß, es wird auch Stiche geben,
und Winter, die mich zittern lassen,
doch wer einmal den Bienen lauscht,
der kann sie nie mehr ganz verlassen.

Sopransaxophon, großer Bogen Refrain

Ich werd' Imkerin,
ich hör' das Summen, ich versteh',
mein erstes Volk im nächsten Frühling,
wenn ich zu meinen Bienen geh'.
Ein neuer Weg, ein neuer Sinn,
das ist der Ort, wo ich hingehör',
ich werd' Imkerin.

Saxophon und Gitarre verklingen

Ich werd' Imkerin …

Für alle, die (noch) keine Bienen halten

Varroa
Eine eingeschleppte Milbe, kaum größer als ein Stecknadelkopf, die an Bienen und Brut saugt und dabei Viren überträgt. Unbehandelt geht ein Volk daran zugrunde – deshalb steht sie in jedem Anfängerkurs ganz vorne, lange vor dem Honig.
Schleier
Der Hut mit dem feinen Netz vor dem Gesicht, das Erste, was man anzieht. Viele arbeiten später mit wenig Schutz, aber Augen und Gesicht bleiben empfindlich – der Schleier ist das Letzte, was man weglässt.
Rauch
Kommt aus dem Smoker, einer Blechkanne mit glimmendem Material. Der Rauch übertönt die Alarmstoffe, mit denen sich die Bienen gegenseitig warnen, und bringt sie dazu, Honig aufzunehmen. Beides macht sie friedlicher.
Ruhige Hände
Dass die Bienen spüren, wer da arbeitet, stimmt – nur geht es nicht um den Charakter, sondern um Erschütterung, hastige Bewegungen und Atemluft am Volk. Wer langsam arbeitet, wird kaum gestochen. Genau das meint die Kursleiterin.
Das erste Volk
Wer anfängt, bekommt es fast immer im Frühling – als Ableger aus einem bestehenden Volk oder als eingefangener Schwarm. Im Herbst zu starten hat wenig Sinn, weil dann nur noch eingewintert wird.

Frei für alle Imkerinnen und Imker

Dieses Lied darf frei verwendet werden – für den Vereinsabend, die Jahreshauptversammlung, den Honigstand, die Vereinshomepage oder einfach zum Weiterschicken. Kopieren, vorspielen, bearbeiten, auch kommerziell: alles erlaubt unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 (CC BY 4.0). Einzige Bedingung ist die Nennung:

„Ich werd' Imkerin“ von Herbert Vitzthum – CC BY 4.0

Text und Idee: Herbert Vitzthum
Musik und Gesang: KIvon Herbert Vitzthum mit künstlicher Intelligenz erzeugt (Mureka), im Stil: Weiche Soft-Jazz-Ballade mit Sopransaxophon, Rhodes-Piano und Akustikgitarre
Bild: KI-generiert