Cover zu Summend durch den Sommer
Stadion-Pop mit Synthesizer, Streichern und Tonartwechsel vor dem Schluss

Summend durch den Sommer

Eine Liebeserklärung mit zweihundert Flügelschlägen in der Sekunde

KI-Musik3:38 · Album: Pop im Bienenhaus · veröffentlicht am 9. Oktober 2026

Direkter Link zu diesem Lied: imkerlieder.at/lieder/summend-durch-den-sommer

Dieses Lied nimmt die Form des großen Sommerhits ganz ernst – Pre-Chorus, der die Spannung aufzieht, ein Refrain fürs Stadion, eine Bridge, in der der Beat wegfällt, und vor dem Schluss der Tonartwechsel, bei dem alle mitsingen. Nur singt hier keine verliebte Person, sondern eine verliebte Biene.

Das Schöne daran ist, dass die großen Gesten alle stimmen. „Mein Herz schlägt schneller als ein Flügelschlag, zweihundert Mal in jeder Sekunde“ ist keine Übertreibung, sondern die gemessene Schlagfrequenz. „Ich zeig' dir, wo die Sonne steht“ ist der Schwänzeltanz. Und „stechen? Nie. Das tät' uns beiden weh“ ist die wörtlichste Zeile des Lieds – eine Honigbiene überlebt ihren eigenen Stich nicht.

Am leisesten ist das Lied in der Bridge, und dort steht auch sein bestes Bild. „Dann halt' ich dich ganz eng im Kreis“ beschreibt die Wintertraube, zu der sich ein Volk zusammenzieht, wenn es kalt wird – und erklärt nebenbei, warum eine Biene vom nächsten Juni träumt.

Es ist Juni, und die Linden blühen,
die ganze Stadt riecht süß nach dir;
ich spür', wie meine Flügel glühen –
ich halt's nicht aus, ich bleib' nicht hier.

die Spannung steigt

Und mein Herz schlägt schneller als ein Flügelschlag,
zweihundert Mal in jeder Sekunde;
ich flieg' zu dir, Tag für Tag,
und dreh' mit dir die nächste Runde!

Refrain – Stadion, alle singen mit

Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!

Du bist mein Robinienmorgen,
mein Lindenabend, mein Klee;
bei dir vergess' ich alle Sorgen –
und stechen? Nie. Das tät' uns beiden weh.

Und mein Herz schlägt schneller als ein Flügelschlag,
zweihundert Mal in jeder Sekunde;
ich flieg' zu dir, Tag für Tag,
und dreh' mit dir die nächste Runde!

Refrain

Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!

der Beat fällt weg, nur Klavier und Streicher, zart

Und wenn der Herbst kommt, kalt und leis',
dann halt' ich dich ganz eng im Kreis
und träum' vom nächsten Juni-Licht –
denn ohne dich, da geht es nicht.

der Beat kommt zurück, Trommelwirbel, Tonartwechsel Refrain – mit allem, Feuerwerk

Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!
Summend … durch … den … Sommer!

der Beat stoppt, Jubel, ein letzter Synthesizer-Ton

Für alle, die (noch) keine Bienen halten

Flügelschlag
Die zweihundert Schläge je Sekunde stimmen – eine Honigbiene kommt auf etwa zweihundert bis zweihundertdreißig. Genau daraus entsteht das Summen, das wir hören; es ist kein Stimmlaut, sondern der Ton der Flügel.
Schwänzeltanz
Gemeint ist die Zeile vom Zeigen, wo die Sonne steht. Eine Sammlerin gibt die Richtung zur Futterquelle als Winkel zum Sonnenstand an und die Entfernung über die Dauer ihres Tanzes – auch bei bedecktem Himmel, weil sie das Polarisationsmuster des Lichts erkennt.
Stechen
Der Stachel einer Honigbiene hat Widerhaken. Bleibt er in elastischer Haut stecken, reißt er beim Rückzug mitsamt der Giftblase aus, und das Tier stirbt daran. Deshalb sticht eine Biene nur in Not – und deshalb täte es im Lied wirklich beiden weh.
Wintertraube
Wird es kalt, zieht sich ein Volk zu einer dichten Kugel zusammen und hält deren Inneres mit Muskelzittern warm, bei Brut sogar auf fünfunddreißig Grad. Die Bienen tauschen dabei die Plätze zwischen außen und innen. Genau das meint das Enghalten im Kreis.
Robinie, Linde, Klee
Die drei Trachten, die im Lied das Gegenüber beschreiben, sind die wichtigsten des Frühsommers. Die Robinie – im Handel Akazie – blüht im Mai, die Linde im Juni, der Klee über den ganzen Sommer. Mit ihnen ist der Juni für ein Volk die reichste Zeit des Jahres.

Frei für alle Imkerinnen und Imker

Dieses Lied darf frei verwendet werden – für den Vereinsabend, die Jahreshauptversammlung, den Honigstand, die Vereinshomepage oder einfach zum Weiterschicken. Kopieren, vorspielen, bearbeiten, auch kommerziell: alles erlaubt unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 (CC BY 4.0). Einzige Bedingung ist die Nennung:

„Summend durch den Sommer“ von Herbert Vitzthum – CC BY 4.0

Text und Idee: Herbert Vitzthum
Musik und Gesang: KIvon Herbert Vitzthum mit künstlicher Intelligenz erzeugt (Mureka), im Stil: Stadion-Pop mit Synthesizer, Streichern und Tonartwechsel vor dem Schluss
Bild: KI-generiert