Es ist Juni, und die Linden blühen,
die ganze Stadt riecht süß nach dir;
ich spür', wie meine Flügel glühen –
ich halt's nicht aus, ich bleib' nicht hier.
Und mein Herz schlägt schneller als ein Flügelschlag,
zweihundert Mal in jeder Sekunde;
ich flieg' zu dir, Tag für Tag,
und dreh' mit dir die nächste Runde!
Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!
Du bist mein Robinienmorgen,
mein Lindenabend, mein Klee;
bei dir vergess' ich alle Sorgen –
und stechen? Nie. Das tät' uns beiden weh.
Und mein Herz schlägt schneller als ein Flügelschlag,
zweihundert Mal in jeder Sekunde;
ich flieg' zu dir, Tag für Tag,
und dreh' mit dir die nächste Runde!
Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!
Und wenn der Herbst kommt, kalt und leis',
dann halt' ich dich ganz eng im Kreis
und träum' vom nächsten Juni-Licht –
denn ohne dich, da geht es nicht.
Summend durch den Sommer,
tausend Blüten – doch nur du!
Summend durch den Sommer,
ich flieg' dir zu, ich flieg' dir zu!
Ich tanz' für dich den schönsten Tanz,
ich zeig' dir, wo die Sonne steht –
summend durch den Sommer,
bis der letzte Sonnenstrahl vergeht!
Summend … durch … den … Sommer!